Beton für Fundament mischen  
   
 
 
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Die Planungsphase
Bevor Sie damit beginnen Ihren Beton fürs Fundament zu mischen sollten Sie zunächst einige Dinge planen und klären. Es empfiehlt sich vorab das Volumen (LxHxB) Ihres Fertigbaus zu bestimmen. Diese Maße können ausschlaggebend sein, ob beim zuständigen Bauamt eine Baugenehmigung erforderlich ist. Weiterhin gilt es zu klären, ob Einschränkungen bezüglich der Fundamentart bestehen. So dürfen mancherorts keine großflächigen Bodenplatten gebaut werden. Nach dem Erledigen der Formalitäten und bevor Sie den Beton für das Fundament mischen, müssen Sie sich für eine Fundamentart entscheiden und den Untergrund vorbereiten. Hierzu wird der Boden eingeebnet und bei Bedarf mit einer Schicht Kies verdichtet. Bei der Wahl des Fundamentes müssen Sie sich zwischen Punktfundament, Streifenfundament oder einer Bodenplatte entscheiden. Für ein Punktfundament müssen Sie am wenigsten Beton anmischen. Der Einsatz eignet sich für punktuelle Einzellasten. Das Streifenfundament ist einfach herzustellen, verteilt die Lasten auf eine größere Fläche und eignet sich zum Beispiel für Garagen oder Mauern. Den meisten Beton mischen müssen Sie für eine Bodenplatte, dieses Fundament hat auch den größten Bewehrungsbedarf. Es eignet sich, sobald die Last auf eine größtmögliche Fläche verteilt werden soll, oder der Untergrund wenig standfest ist. Wenn Sie den Beton für das Fundament mischen, dann müssen Sie diesen bei allen drei Fundamentarten in eine Tiefe von 80cm einbringen um Frostsicherheit zu gewährleisten.

Den Beton fürs Fundament richtig mischen
Für die meisten Heimwerkeranwendungen empfiehlt sich ein normales Mischungsverhältnis von 4 zu 1. Dies bedeutet, dass Sie 4 Teile Kies auf ein Teil Zement mischen. Das Wasser beträgt die Hälfte des Gewichts in Kg wie der Zement. Die nachfolgende Tabelle verdeutlicht wie Sie Ihren Beton fürs Fundament mischen müssen.

Mischungsverhältnis Beton
Menge Zement [Kg] Kies [Kg] Wasser [L]
Basismenge
1
4
0,5
Kleinstmenge
10
40
5
Kubikmeter
~440
~1760
~220

Mit etwas Ausdauer und einem Betonmischer können Sie Beton für Fundamente von bis zu einem Kubikmeter mischen. Bei größeren Mengen sollte man genau abwägen, ob man aus Zeit- und Kostengründen nicht zu Transportbeton tendiert (siehe Artikel: Fertigbeton-Preis). Die Dosierung des Wassers sollte eher sparsam zu gemischt werden, da eine zu großzügige Wassermenge die Betoneigenschaften massiv verschlechtert.

Der richtige Betonmischer fürs Fundament
Für Kleinst-/ Punktfundamente ist eine 90L Mörtelwanne ausreichend. Diese Mischwannen gibt es bereits kostengünstig und in guter Qualität (z.B. von Dema). Weiterhin benötigen Sie einen stabilen Bohrmaschinenquirl (z.B. Wendelquirl 160mm) zum vermischen. Wer es gerne luxuriös mag und viel betoniert für den gibt es spezielle Rührwerke von Eibenstock, die je nach Leistung (800 Watt | 1100 Watt | 1600 Watt) in ganz unterschiedlichen Preisligen spielen und keine Wünsche offen lassen. Wenn man Beton gerne aus eigener Kraft mischt, dann sollte man gute konditionelle und physische Anlagen mitbringen. Für größere Fundamente empfiehlt es sich den Beton im Betonmischer anzumischen. Je nach Gerät unterscheiden sich die Arbeitsschritte fürs Betonmischen wie folgt:

Kleinstmenge: Betonwanne Kleine bis mittlere Mischung: Betonmischer
1.Kies und Zement in der Wanne vermischen
2.Wasser zuschütten bis Wunschkonsistenz erreicht ist
3.Für 3-4 Minuten kräftig umrühren
1. Mischer anschalten, zwei Drittel Wasser einfüllen
2. Erst kompletten Kies einfüllen dann Zement zufügen
3. Den Rest Wasser hinzugeben u. 3-4 Minuten rühren

Bevor Sie den gemischten Beton ins Fundament füllen, prüfen Sie die Konsistenz. Der Beton sollte gut gemsicht sein und eine glänzende Oberfläche aufweisen. Verarbeiten Sie die Masse schnell weiter und gießen oder schaufeln Sie den gemischten Beton in das Fundament. Dort wird er abschließend verdichtet.